DIN 18015-2: Was sie für Ihre Innentüren wirklich bedeutet
Wenn Sie eine neue Innentür einbauen, geht es nicht nur um Design oder Holzart – DIN 18015-2, die deutsche Norm für den Einbau von Innentüren in Wohngebäuden. Sie legt fest, wie Türrahmen montiert werden, welcher Abstand zum Boden nötig ist, und wie Schall und Feuchtigkeit ausgeglichen werden. Ohne diese Regelung würden Türen oft schief sitzen, knarren oder Schimmel an den Kanten ziehen. Das ist kein theoretisches Papier – das ist der Unterschied zwischen einer Tür, die jahrelang funktioniert, und einer, die nach zwei Jahren repariert werden muss.
DIN 18015-2 verbindet sich direkt mit anderen wichtigen Themen in Ihrem Zuhause. Türrahmen, die korrekt nach dieser Norm eingebaut werden, verhindern Luft- und Schalllecks zwischen Wand und Tür. Das ist besonders wichtig, wenn Sie zwischen Wohn- und Schlafbereich trennen oder im Haus eine ruhige Ecke brauchen. Wer Schallschutz sucht, sollte wissen: Eine Tür nach DIN 18015-2 mit passendem Dichtungsprofil reduziert Geräusche deutlich besser als eine billige Standardlösung. Und wenn es um Brandschutz geht – etwa bei Türen zwischen Garage und Haus – ist diese Norm die Grundlage für die richtige Ausstattung. Schallschutz, der nach DIN 18015-2 geplant wird, berücksichtigt nicht nur die Tür selbst, sondern auch die Fugen und den Anschluss an den Boden. Viele Handwerker ignorieren das, weil es nicht sichtbar ist. Aber genau das macht den Unterschied.
Was viele nicht wissen: Diese Norm gilt nicht nur für Neubauten. Auch bei Sanierungen, besonders in Altbauten mit ungleichmäßigen Öffnungen, ist sie entscheidend. Wenn Sie Ihre Türen austauschen, aber den Rahmen nicht anpassen, verlieren Sie nicht nur Schallschutz – Sie riskieren auch Feuchtigkeitsschäden an den Wänden. Die Norm sagt genau, wie viel Spielraum gelassen werden muss, damit die Tür auch bei leichten Setzungen nicht anläuft. Und sie legt fest, wie die Dichtungen angebracht werden müssen, damit sie nicht abfallen oder verformen.
In den Artikeln auf dieser Seite finden Sie konkrete Beispiele, wie DIN 18015-2 in der Praxis umgesetzt wird – von der Montage im Keller bis zur Tür zwischen Wohnzimmer und Schlafzimmer. Sie sehen, wie sich die Norm mit anderen Vorschriften wie DIN 18533 für Kellerfenster oder Brandschutznormen verknüpft. Hier geht es nicht um Theorie. Es geht darum, dass Ihre Türen nicht nur gut aussehen, sondern auch richtig funktionieren – ohne Nachbesserungen, ohne Knarren, ohne Schimmel.
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