ImmoWertV: Was Sie über die Immobilienbewertung nach deutschem Recht wissen müssen
Wenn es um den ImmoWertV, die Immobilienwertermittlungsverordnung, die in Deutschland die gesetzliche Grundlage für die Bewertung von Grundstücken und Gebäuden bildet. Auch bekannt als Immobilienwertermittlungsverordnung, legt sie fest, wie ein Gutachten erstellt wird – und wer es erstellen darf. Ohne diese Regelung wäre jede Schätzung willkürlich. Sie ist der Maßstab, den Notare, Banken und Gerichte verwenden, um den echten Wert einer Immobilie zu ermitteln – egal, ob es um einen Verkauf, eine Erbauseinandersetzung oder eine Mietpreisprüfung geht.
Der ImmoWertV, die Immobilienwertermittlungsverordnung, die in Deutschland die gesetzliche Grundlage für die Bewertung von Grundstücken und Gebäuden bildet. Auch bekannt als Immobilienwertermittlungsverordnung, legt sie fest, wie ein Gutachten erstellt wird – und wer es erstellen darf. Ohne diese Regelung wäre jede Schätzung willkürlich. Sie ist der Maßstab, den Notare, Banken und Gerichte verwenden, um den echten Wert einer Immobilie zu ermitteln – egal, ob es um einen Verkauf, eine Erbauseinandersetzung oder eine Mietpreisprüfung geht.
Der Gutachterausschuss, ein öffentliches Gremium, das in jeder Region die Vergleichswerte für Grundstücke ermittelt und veröffentlicht. Auch bekannt als Gutachterausschuss für Grundstückswerte, ist ein zentraler Bestandteil des ImmoWertV. Er sammelt Daten zu Verkaufspreisen, Lage, Größe und Zustand – und berechnet daraus durchschnittliche Werte für ganze Stadtteile. Diese Werte fließen direkt in die Wertermittlung ein. Wer eine Immobilie verkaufen will, sollte diese Daten kennen: Sie zeigen, was in Ihrer Straße real gezahlt wurde – nicht was der Makler verspricht.
Der Vergleichswertverfahren, die am häufigsten verwendete Methode zur Immobilienbewertung nach ImmoWertV, bei der ähnliche Immobilien in der Nähe als Referenz herangezogen werden. Auch bekannt als Vergleichswertmethode, ist die Standardmethode für Einfamilienhäuser und Wohnungen. Sie funktioniert so: Ein Gutachter sucht nach 3 bis 5 vergleichbaren Objekten, die in den letzten 12 Monaten verkauft wurden – mit ähnlicher Größe, Ausstattung und Lage. Dann berechnet er den Durchschnitt und passt ihn an Ihre Immobilie an. Keine Fantasiewerte. Keine Übertreibungen. Nur echte Verkaufsdaten.
Es gibt noch zwei weitere Methoden, die der ImmoWertV vorschreibt: das Ertragswertverfahren, für vermietete Immobilien, bei dem der zukünftige Mieteinnahmenstrom in einen Barwert umgerechnet wird. Auch bekannt als Ertragswertmethode, wird sie bei Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeimmobilien angewendet. Und das Sachwertverfahren, bei dem der Wert aus dem Wiederbeschaffungswert des Gebäudes minus Abschreibung berechnet wird. Auch bekannt als Sachwertmethode, gilt vor allem für ältere Gebäude oder solche mit besonderem Nutzungswert. Jede Methode hat ihre Regeln – und nur wer sie kennt, versteht, warum ein Gutachten 200.000 Euro oder 280.000 Euro aussagt.
Warum ist das alles so wichtig? Weil ein falsches Gutachten teuer werden kann. Eine Erbengemeinschaft, die sich nicht auf einen Wert einigt, landet vor Gericht. Ein Verkäufer, der zu hoch ansetzt, verliert Monate. Ein Mieter, der eine Mietpreissteigerung nicht versteht, zahlt zu viel. Der ImmoWertV schützt alle Beteiligten – wenn er richtig angewendet wird. In den folgenden Artikeln finden Sie konkrete Beispiele: Wie man eine Teilungserfassung bei einer Erbengemeinschaft vorbereitet, wie man Schimmelbefall in einem Gutachten dokumentiert, wie man den Immobilienwert durch Energieeffizienz steigert – und warum eine Fotodokumentation vor einem Umbau nicht nur sinnvoll, sondern rechtlich nötig ist. Alles hängt zusammen. Und alles beginnt mit dem richtigen Wert.
Immobilienwert ermitteln: Die 3 anerkannten Bewertungsmethoden, die wirklich zählen
Erfahre, wie du den echten Wert deiner Immobilie ermittelst - mit den drei offiziell anerkannten Verfahren der ImmoWertV. Erfahre, warum Online-Tools irren und wie du ein verlässliches Gutachten erhältst.
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